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Luciano bemerkte hinterher zu Irene, das wir "un grande giro", eine große Rundfahrt gemacht hätten.

Wir haben am Abend zuvor abgesprochen, dass wir um halb acht aufstehen um den ganzen Tag nutzen zu können. Früh weckte uns das Klingeln meines Mobiltelefons und ich machte mich daran das Frühstück vorzubereiten und Uschi zu wecken. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir uns auf die erste etwa 70 km lange Teilstrecke bis Montepulciano, davon waren 50 Kilometer Superstrada, die erst hinter Siena vernünftig ohne Schlaglöcher und Straßenschäden zu befahren war. Das Wetter war unterwegs um die 18 Grad kühl und stark bewölkt. Nur ab und zu gab es im Süden blaue Flecken am Himmel zu sehen und da wollten wir ja hin. In Sinalunga fuhren wir von der Superstrada ab und den Rest bis Montepulciano fuhren wir über Land. Die Straßen bis zum Ziel boten uns herrliche Aussichten bei immer besser werdendem Wetter mit Sonne am blauen Himmel. Den uns bekannten Parkplatz Nr.1 in Montepulciano haben wir diesmal schnell gefunden und es gab noch mehrere Plätze für unser Auto. Wir waren zeitig los gefahren und gegen 10:00 Uhr bereits durch das Stadttor Porta al Prato in Montepulciano geschritten. Leider waren einige der Geschäfte an der Viale di Sangallo noch geschloßen oder gerade dabei zu öffnen. Die steilen Gassen bis zur Piazza Grande waren schon sehr anstrengend. Außerdem kamen am frühen Morgen immer wieder Lieferwagen heraufgefahren um die Läden und Lokale zu beliefern. So nutzte ich jede kleine Gelegenheit und nahm Platz, wo es nur ging. Auf einer Bank vor einer geschlossenen Pizzeria oder auf einer Treppe vor der Kirche . Endlich stand ich auf der Via Voltaia del Corso vor dem historischen Cafe‘ Poliziano und wollte nur noch sitzen. Dort angekommen wartete ich auf die zwei und wir gingen gemeinsam hinein und suchten uns einen Platz nahe den Balkonen mit einer grandiosen Aussicht auf die südliche Toskana. Wir waren so früh in Montepulciano, dass hier im Cafe‘ fast keine Gäste waren und noch keine Bedienung in Sichtweite war. Ich wollte nur einen Cappuccino. Irene und Uschi holten vorne an der Theke zwei Cappuccini, einen Caffé Latte und zwei mit Vanillecreme gefüllte kleine Hörnchen. Ich wollte noch nichts essen, obwohl vorne an der Theke die leckersten süßen Teigwaren in gläsernen Vitrinen ausgestellt waren. Dafür war die Aussicht einzigartig und Irene machte einige Fotos von der Aussicht und dem Gastraum im Stil des 19. Jahrhunderts. Selbstverständlich testeten die Damen das Bagno, den WC-Bereich, des vornehmen Cafe‘ Poliziano. Zufrieden konnten wir danach den Aufstieg ins Centro der mittelalterlichen Stadt Montepulciano fortführen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir die Hälfte des Weges bis zur Piazza Grande geschafft. Also schlenderten wir zumeist gemeinsam oder aber in Sichtweite zueinander weiter bergauf. Manchmal war die Straße nur flach ansteigend, aber trotzdem war der Anstieg ziemlich anstrengend. Zum Glück waren wir sehr früh dran und heute war es nicht so heiß, fast schon kühl in den schattigen Straßen. Unterwegs gab es für mich genügend Möglichkeiten meinen schmerzenden Rücken eine Pause zu gönnen. Teils auf Treppenstufen, teils auf Bänken nahm ich Platz um den wiederkehrenden Schmerz zu lindern. Trotz der Einnahme von Schmerztabletten und Irenes allmorgendlicher Einreibung mit „Diclophenac-Creme“ kam dieses Unfallanhängsel immer wieder zu Tage. Die Gasse machte am Teatro Poliziano endlich eine scharfe Linkskurve und da standen wir auf der Piazza Grande. Hunderte von Touristen zwischen schnell vorbei gehenden Einheimischen ergaben ein Gesamtbild. Die Menschenmenge und etwa fünf mannshohe Kunstwerke eines Künstler mit Vorliebe für üppige Frauen standen verteilt auf dem großen Platz. Diese strahlend weißen Figuren waren fast das Haupt-Fotomotiv vieler Touristen. Das machte Irene das Fotografieren schwerer, denn sie macht am liebsten Fotos ohne Touristen, das war hier kaum möglich. Eins der „Hightlights“ war neben dem mittelalterlichen Duomo, einigen schönen Palazzi und dem Museo Civico das sehr schön restaurierte blaue Piaggio-Dreirad mit breiter weißer Sitzbank auf der Ladefläche. Das kam die engen Gassen knatternd heraufgefahren und machte halt um zwei Passagiere austeigen zu lassen. Der Fahrer blieb lässig bei seinem restaurierten Gefährt stehen. Irene konnte es sich nicht verkneifen ihn anzusprechen, ob er uns mitnehmen könnte. Wohin auch immer?, wir waren ja am Ziel angekommen. Er verneinte und meinte, dass er nur gebuchte Rundfahrten durch Montepulciano mache und für heute komplett ausgebucht sei. Also machte Irene nur ein paar Aufnahmen von diesem schönen Gefährt. Ich machte währenddessen eine meiner obligatorischen Sitzpausen auf einer der steinernen Bänken vor dem Palazzo Tarugi. Andere Touristen taten es mir gleich, wenn vermutlich auch aus anderen Gründen. Irene fand ihre Fotomotive und Uschi zog es in ein Souvenirgeschäft. Wir vermuteten, dass sie sich einen Toskana-Kalender gekauft hatte, aber sie entschied sich für vier schöne Fotoaufnahmen der Toskana. Nach knapp einer halben Stunde hatten wir alle genug gesehen oder fotografiert und nahmen den „Abstieg“ in Angriff. Dieser war auf kürzerem Wege noch steiler, dafür aber viel schneller. Zwischendurch boten sich uns immer wieder neue Motive wie z.B. ein alter restaurierter Fiat 500 mit einer etwas langweiligen bräunlichen Lackierung vor einem der alten Natursteinhäuser. Der Rückweg nach unten gestaltete sich etwas anders, unterwegs gab es auf diesen Gassen viel weniger Geschäfte an denen wir kurz hätten reinschauen konnten und somit auch viel weniger Touristen. Auf halber Strecke trafen wir wieder auf die vertraute Gasse die wir bereits beim „Aufstieg“ erklommen hatten. So mit wusste ich, wie weit wir es noch hatten. Endlich kam die Porta al Prato in Sicht und direkt dahinter der Parkplatz Numero Uno auf dem unser Gefährt wartete. Dort angekommen sahen wir zu unserer Überraschung das der Wagen ziemlich eng auf beiden Seiten zugeparkt war. Einerseits gab es auch für die anderen Autos gar keine andere Möglichkeit als so eng zu parken, die Größe der einzeichneten Parkplätze entsprach sicher einem anderen italienischen Maßstab. Ich brach den Versuch ab mich hinters Lenkrad zu setzen und überließ der schlanken Uschi das Vergnügen sich an der kaum zu öffnenden Tür vorbei ins Auto zu schlängeln. Selbstverständlich war das für die stets sportliche Frau kein Problem. Nur das Ausparken war dann schwierig, links und rechts sowie vorne und hinten kein Platz, was tun? Das nächste Auto lauerte auf unseren frei werdenden Platz, wartete noch geduldig. Dahinter standen weitere Wagen um vom Platz runterzufahren. Also wollte ich mich beweisen und bat Uschi mich doch schnell wieder hinters Steuer zu lassen. Mit Uschis und Irenes Einweiser- bzw. Ausweiserhilfe waren wir dann schnell soweit, das alle wieder einsteigen konnten und unsere Tour weiter nach San Biagio und Pienza ging. Die Basilika Madonna San Biagio liegt unterhalb des Berges auf dem Montepulciano erbaut wurde, somit kein wirklich weiter Weg. Trotzdem habe ich es geschafft an der Einfahrt vorbei zu fahren. Das Navi nicht eingeschaltet und schon verfahren. Die lange Allee zur Kirche San Biagio ist von geraden und teils sehr hohen Zypressen gesäumt, was einen ganz tollen Blick auf San Biagio bietet. Dort angekommen mussten wir wieder feststellen das es außer der geschlossenen Kirche nichts zu sehen gab. Wie auch vor Jahren war diese immer noch wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Der Versuch um die Kirche herumzufahren um einen anderen Blick auf das weiße erhabene Gebäude zubekommen, scheiterte. Die Straße führte zwar hintenherum, aber dann auch sofort weg von San Biagio was Fotos unmöglich machte. Wir drehten erneut, fuhren zurück und entlang der Zypressenallee bemerkten wir neben jedem Baum eine Tafel aus Marmor. Auf der Tafel stand immer der Name des Spenders und eine Jahreszahl. Den Baum, den Irene sich anschaute war bereits 1816 gespendet worden. Zwischen diesen alten Bäumen bemerkten wir erst jetzt kleinere kaum zwei Meter hohe Pflanzen, die erst vor kurzen gepflanzt wurden, jeweils mit einer Tafel daneben. Wir fuhren nun weiter und diesmal mit Hilfe des bayrischen Navigationsgerätes in Richtung der in 500 Meter Höhe gelegenen Stadt Pienza. Der Ortskern ist bereits seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO. Nur durch Foto-Stopps wurde die schöne Fahrt durch die südlichen Toskana kurz angehalten. Diesmal war das Navi so genau, das die noch zu fahrenden Meter genau am Ortsschild von Pienza auf Null gingen, (obwohl noch nicht am eigentlichen Ziel angekommen). Den Parkplatz nahe der Altstadt fanden wir eigentlich sehr schnell. Nachdem Irene und Uschi ein Ticket gezogen und ich dieses hinter der Frontscheibe platziert hatte, marschierten wir in Richtung der Atstadt. Es jetzt Mittagszeit und wir verspürten einen leichten Hunger oder besser gesagt, Appetit. Keine 5 Minuten später waren wir in den mittelalterlichen Gassen von Pienza. Wir waren bereits einmal hier gewesen und wussten wo die Hauptstraße durch die Altstadt verlief. Ich erkannte seitlich davon die Gasse “Via dell Amore“ wieder und wusste noch von 2008 das am Ende der nur 30 Meter kurzen „Straße der Liebe“ eine atemberaubende Aussicht auf die südwestliche Toskana wartete. Mittlerweile zeigte sich die Sonne und der blaue Himmel von seiner besten Seite. Wir gingen entlang der Gasse, machten Fotos und genossen die Aussicht. Am Ende angekommen durchquerten wir einen kleinen Durchgang zurück zur Hauptstraße auf der die meisten Geschäfte und Lokale auf uns warteten. Das erste Restaurant „Latte di luna“ sah einladend voll aus, machte aber bereits um 14:00 Uhr wieder zu. Es war jetzt kurz vor Zwei. Außerdem stand am Eingang bereits ein handgeschriebener Zettel angeschlagen: “We are full, sorry“. Weiter die Straße „Corso il Rosselini“ bergab fanden wir eine kleine Osteria, das Piccolo mini Cafe‘, in der wir hinten durch im schönen Innenhof einen gerade freigewordenen Tisch fanden. Sofort wurde der Tisch neu eindeckt. Uschi bestellte sich eine Lasagne, Irene Bruschette al Pomodore und ich bestellte mit überbackene Auberginen in einer leckeren Tomatensoße. Dazu gab es leckeres frisches Weissbrot. Nach unserer Mittagspause schlenderten wir weiter an den Geschäften und Lokalen am „Piazza Pio II“ vorbei und machten dann Halt an zwei gegenüberliegenden Käse-und Wurstgeschäften. Auf der einen Seite ging Uschi Käse und auf der anderen Seite ging Irene ins Geschäft und als Mitbringsel Fenchelsalami einkaufen. Irene musste sich in die Schlange an der Theke einreihen, während Uschi schnell wieder draußen war. Sie konnte sogar vorher den Käse probieren. Am Stadttor Porta al Prato gab es nichts mehr zu erkunden und so machten wir kehrt in Richtung unserer geparkten Urlaubskutsche. Mittlerweile war es 15:00 Uhr vorbei und das geplante Ziel, die „Abbazia de Monte Olivieto Maggiore“ hatte ab 15:15 Uhr wieder geöffnet. Aus unvergesslichen Ereignissen wussten wir dies noch von 2008 und hatten uns noch vorher im Internet die Öffnungszeiten angesehen.

Offen ging es im Cabrio mit Hilfe des Navi auf kürzesten Weg über uns unbekannte kurvige Straßen. Das ermöglichte uns eine herrliche Aussicht auf die noch teils grüne Toskana. Leider waren die vielen Sonnenblumenfelder unterweg bereits verblüht und stellenweise war die Ernte bereits im vollen Gange. Auf dem Weg zur Abbazia wechselte die Landschaft zur Crete Senesi, die immer karger wurde. Bereits einige Kilometer vorher in San Giovanni d`Asso wurde die Abbazia ausgeschildert und es stellte uns vor kein Problem diese zu finden. Wieder wurde dort ein Parkplatz angefahren der durch Schranken bei Ein- und Ausfahrt gesichert wurde. Vor der Ausfahrt musste als das Ticket am Automaten vor dem Eingang zum Weg nach unten zur Abtei bezahlt werden. Es stand ein langer Fussmarsch nach unten an, kein Problem. Aber den Weg mussten wir noch zurück. Knapp 800 meter ging es Bergab und nach der zweiten Kurve sahen wir bereits die ersten roten Backsteingebäude der Abbazia di Monte Oliveto Maggiore durch die Bäume. Als erstes ging es sogar für mich auf die Toiletten nahe des Souvenir-und Reliquienverkaufs der bereits im Jahre 1319 gegründeten Abtei der Benediktiner. Neuerdings steht auf dem Vorplatz eine grosse Statue des Heiligen Benedikt aus weißem Marmor. Der Zugang zum Kreuzgang mit seinen einzigartigen 36 Fresken und der innen sehr großen Kirche mit Ihren Seitenschiffen ist immer noch kostenfrei. Zur Bibliothek wird ein Eintritt verlangt oder mit einer Spende gewährt. Das für mich, wie bereits damals beeindruckteste, waren die bunten Fresken aus der Renaissance im Kreuzgang. Besonders fiel mir immer die Darstellung des Teufels auf, dessen Geschlechtsmerkmale übermalt oder teilweise weggekratzt waren. Warum, von wem und wann auch immer. Während Irene und Uschi sich in der Bibliothek umschauten, warte ich sitzend auf den hölzernen Bänken vor den Fresken. Ich ruhte mich aus und die Bilder wie ein Comic aus einer anderen Zeit auf mich wirken zulassen. Irgendwann merkte ich einen leichten Schmerz wie ein Nadelstich an meinem rechten Handgelenk und sah eine pechschwarze Stechmücke die mir das Blut aussaugte. Schnell kam der Tod für diese kurzlebige Kreatur und mein eigenes Blut klebte am meiner linken Hand. Damit war der Schmerz vorbei, aber der Juckreiz, die Rötung und Schwellung Tage später erinnerten mich noch an die Abbazia. Fast schon automatisch war der Gang anschließend in den Weinverkauf der Abtei. Dort waren zu rechten große, über 200 Jahre alte Eichenfässer zu sehen. Diese waren alt und leer, wie uns der multilinguale Verkäufer in bestem Deutsch mitteilte. Wir probierten zwei verschiedene Rotweine, zuerst den etwas preiswerteren, dann den hochpreisigen Grance Senesi Rosso aus 2010. Uns schmeckt der zweite und teurere viel besser. Kann sein das das ein Trick des Verkäufers war um unseren unerfahren Gaumen zu täuschen. Wir ließen es uns dennoch nicht nehmen zwei der Weine als Mitbringsel zu kaufen. Jetzt machten wir uns an den beschwerlichen Aufstieg, zum Glück meinten es die Temperaturen gut mit uns und nach knapp einer halben Stunde waren wir oben am Ausgang angekommen. Schnell das Ticket in den Parkautomaten reingesteckt und mit erschrecken festgestellt das das Gerät nicht mehr funktionierte. Der Hilfeknopf brachte nichts, am anderen Ende verstand man uns nicht, wir hörten nur ein mehrfaches “Pronto?“ und dann wurde aufgelegt. Dann kam ein italienisch sprechender Deutscher Autofahrer mit einer Angestellten des Restaurants herbei und die ältere Dame drückte genauso wie wir auf den „Ajuto“ Hilfeknopf, es meldete sich wieder die gleiche Stimme „Pronto?“ und plötzlich verstand die Telefonistin am anderen Ende jedes Wort. Die Dame vom Restaurant sagte zum Autofahrer das wir einfach an der Schranke einfach rausfahren sollten. Durch die zahlreichen Überwachungskameras würde man uns sehen und rauslassen. Sie meinte dann noch im Scherz auf die Frage “müssen wir bezahlen?“ , „ja, in Lucca wo die Zentrale sitzt“. (ca. 100 km entfernt). Rein ins Auto und an die Schranke gefahren, die Schranke ging nach einer Minute auf und wir hatten den Parkplatz umsonst. Die Rückfahrt wurde nur durch leichten Regen getrübt und schloss wieder das Cabrio.

Unterwegs beschlossen wir in La Colonna, dem kleinen Vorort von Monterrigioni, in der Bar Dell‘ Orso zu Abend zu essen, da wir spät zurück sein würden. Tagsüber, als wir vorbeifuhren und des Öfteren hier rein geschaut hatten, war es immer voll gewesen. Jetzt um halb Acht war es richtig leer und zeitweise waren wir die gefühlt einzigen Gäste im Lokal. Hauswein für Irene und Uschi, ich bestellte mir trotz der noch „langen“ Heimfahrt von etwa 1000 meter über öffentliche Straßen und weiteren 800 meter über den Privatweg zur Fattoria ein Bier. Zum ersten Gang „Primi Piatti“ bestellte ich mir Spahetti Carbonara, Irene Risotto con Fior di Zuchini und Uschi wollten eine Tomatensuppe namens „Pappa al Pomodoro“ probieren, die aber etwas enttäuschend war. Die Portionen unserer Vorspeisen fielen sehr groß aus. Fast satt wurden uns danach die Hauptspeisen serviert. Irene hatte sich ein Insalate di Caprese bestellt und wir beiden, Uschi und ich, jeweils einen aromatischen Porchetta (Ital. Rollbraten). Dazu noch einen großen Insalata Mista und Patate Arosti. Nun mussten wir aber etwas kämpfen das alles zu schaffen. Mittlerweile war es dunkel geworden und wir genossen den Blick auf die beleuchteten Stadtmauern von Monteriggioni. Nach dem der zweite halbe Liter Vino geleert war, bezahlten wir unsere Rechnung die erfreulichweise diesmal nicht hoch ausfiel. Da waren wir bereits andere Preise gewohnt. Jetzt nur noch den kurzen Weg hoch zur Fattoria, das Auto wurde geparkt und beim Gang in unsere Wohnung hatten wir noch bemerkt das es heute Abend doch wieder ein Abendessen bei Fiorella gab. Wir wussten von Ihr, das es nur Mittwochs und Freitags Ihr Hausgemachtes Menü geben sollte. Leider hatte man uns vergeblich tagsüber versucht zu erreichen, also Prasad hat an der Tür geklopft. Wir aber waren bereits nicht mehr in der Fattoria. Nun nachdem auch diesen Tag bestanden hatten, machten sich die Damen auf, die Nachtruhe einzuläuten, ich habe mich noch vor den Tablett-Computer gesetzt um irgendwas zu schreiben.

 

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