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☕ Frühstück im Castello Carimate– mit Stil und Selbstbedienung
Nur der normale Kaffee Americano stand zur Selbstbedienung bereit – der Cappuccino hingegen wurde stilvoll und frisch aufgebrüht am Tisch serviert.
Ich (beim ersten Schluck): „Der schmeckt wie Urlaub.“
Irene: „Und sieht aus wie ein Instagram-Post.“
Nach dem Frühstück schlenderten wir neugierig durch die offenstehenden Säle des Castellos – leise, als wären wir auf Schatzsuche in einem Museum.
🏰 Spaziergang & Abfahrt
Irene erkundete anschließend noch das Außengelände der Burg bei einem kleinen Spaziergang.
Ich nutzte die Zeit, um die Rucksäcke mit unseren Nachtutensilien in den Wagen zu laden.
Ich: „Alles verstaut. Ich bin bereit für die Toskana.“
Irene: „Ich auch. Aber ich vermisse den Cappuccino jetzt schon.“
Gegen 11 Uhr fuhren wir vom Burgparkplatz los – die Toskana rief!
Noch 386 km lagen vor uns.
🛣️ Navi-Abenteuer, Teil 2
Nach etwa 100 km meldete sich unsere altbekannte Navi-Dame:
Navi: „Stau hinter Milano. Umleitung über Genova empfohlen.“
Ich: „Nicht schon wieder Genova…“
Irene: „Vielleicht will sie, dass wir das Meer sehen.“
Die Formel-1-Rennstrecke in Monza sorgte für erhöhtes Verkehrsaufkommen – danke, Motorsport!
Vor der Umleitung waren es nur noch 300 km bis zum Ziel.
Nach dem Wechsel auf die Autostrada Richtung Genova zeigte das Navi plötzlich:
470 km.
Ich: „Das ist keine Umleitung. Das ist ein Roadtrip.“
Irene: „Vielleicht will sie, dass wir die Toskana besonders verdienen.“
❌ Gesperrte Ausfahrt & kreative Navigation
Kurz vor Tortona sollten wir auf die Autobahn nach Piacenza wechseln.
Blöd nur: Die Ausfahrt war gesperrt.
Und unser Navi?
Navi (nichtsahnend): „In 300 Metern rechts abbiegen.“
Ich: „Da ist nichts. Nur Baustelle und Enttäuschung.“
Irene: „Dann machen wir’s wie echte Italiener – improvisieren.“
Wir verließen eigenmächtig die Autostrada und fuhren ein Stück über Landstraße.
Bei Voghera fanden wir die Auffahrt zur richtigen Autobahn.
Die Kilometerangabe im Navi war wieder freundlich.
🕔 Zeitverlust & Planänderung
Durch die Umwege hatten wir Zeit verloren.
Laut Navi würden wir erst um 17:00 Uhr in Monteriggioni ankommen.
Eigentlich wollten wir vorher noch in Barberino Val d’Elsa bei Poggibonsi in einen großen Supermarkt.
Ich: „Was meinst du – Umweg oder direkt zur Fattoria?“
Irene: „Ich wähle: Ankommen. Und dann einkaufen mit frischem Kopf.“
Also fuhren wir direkt zur Fattoria La Caminata – und kamen sogar um 16:00 Uhr an.
Ein Hoch auf italienische Flexibilität!
🏡 Ankunft in der Fattoria
Nach der Anmeldung bei Fiorella, der charmanten Signora der Fattoria, luden wir das Auto aus und machten uns kurz frisch.
Ich: „Ich sehe aus wie 386 km Straße.“
Irene: „Ich sehe aus wie 470 km Navi-Wahnsinn.“
Dann ging’s doch noch zum Supermarkt in Barberino Val d’Elsa.
Im großen Pam-Superstore deckten wir uns mit Getränken und Lebensmitteln für die ersten Urlaubstage ein.
Ich: „Einkaufen in Italien ist wie ein kleiner Feiertag.“
Irene: „Vor allem, wenn man Käse, Wein und Pasta gleichzeitig findet.“
🍽️ Abendessen in Monteriggioni
Abends fuhren wir müde, aber zufrieden zum Essen nach Monteriggioni.
Auf dem Dorfplatz gab es in einem der drei Ristoranti:
- Calzone
- Risotto con funghi
- Leckere Gnocchi
Ich: „Das ist kein Abendessen. Das ist ein Gedicht.“
Irene: „Und morgen schreiben wir das nächste Kapitel.“
🌄 Der Toskanaurlaub beginnt
Unser Toskanaurlaub begann – so wie er auch enden sollte – mit einem Besuch in der nahegelegenen Stadt Monteriggioni (12. Jahrhundert), gelegen auf dem nur 200 Meter hohen Monte Ala.
Ich: „Wenn das der Anfang ist, will ich gar nicht ans Ende denken.“
Irene: „Dann genießen wir einfach jeden Meter dazwischen.“